Ich rede hier von Schlepperbanden die riesig abcashen um Menschen in das vermeintliche Paradies bringen, das Europa heißt.
Für mich sind diese schlicht und einfach Verbrecher, die das große Geld machen in dem sie die (wirtschaftliche) Not anderer ausnutzen.
Kurzum für mich sind das keine Menschenfreunde und denen ist es sicher auch egal, ob Leute draufgehen oder nicht.
z.B: wurden im Jahr 1993 bei der Südautobahn 5 erstickte Geschleppte gefunden.
Heute haben sie in Graz 64 geschleppte Türken aufgeschnappt. Laut Bericht wurden bis zu 10.000 Euro pro Schleppung verlangt. Naja, da verdient man eine golden Nase kurz oder lang. In einem Transporter, der als Obst-und Gemüsetransport ausgegeben wurde.
Wenn man die Details liest, will man nicht mehr hören. zu kühl für die Menschen, beengter Platzraum, stickig und schlecht belüftet.
Was mich auch aufregt ist das es die Türken sind. Die Türkei gilt als souveräner Staat, der in die EU will. Wieso müssen dann Leute noch Asyl suchen (was die Geschleppten wahrscheinlich machen werden.) Entweder die Türkei ist nicht EU-reif, dann sollen die Beitrittsgespräche unterbrochen werden und die Flüchtlinge aufgenommen werden oder die Türkei ist menschenrechtlich in Ordnung, dann gehören die Geschleppten zurückgeschickt und sie sollen wenn sie nach Europa wollen eben ansuchen für einen Familiennachzug oder eine Zuwanderungsbewillig.
Ja, ich weiß, ich hör mich schon an wie der Strache oder wie der Haider, aber das finde ich nicht fair gegenüber echten Flüchtlingen und auch nicht fair gegenüber dem Staat Österreich. Die Asylverfahren (oft schon von Anfang hoffnungslose) kosten etwas.
Ich will Österreich nicht so abschotten wie Nordkorea, wo es ja keine Asylwerber gibt, aber man kann nicht jeden aufnehmen der in das Land kommt und bleiben will.
und Bemerkungen, dass wir durch Geschleppte auch Geld verdienen finde ich in dem Zusammenhang ehrlich gesagt ziemlich zynisch. Vor allem wenn sie von einem Leiter einer NGO kommt wie SOSMitmensch. Ja, mich macht dieses Tweet von Philipp Sonderegger mit dem ich mich über das Thema unterhalten habe sehr betroffen.
@WBeobachterin Schlepper verdienen Geld mit "illegalen" wie Gastronomen, Bauherrn oder Pflegefälle. Wir profitieren über Umwege mit.
Vielleicht ist das unglücklich formuliert oder ich täusche mich, aber ich habe eben den Eindruck, dass dadurch Schlepperei entschuldigt werden soll.
Nach dieser Logik können wir auch Einbrecher nicht böse sein, immerhin profitieren dann die Versicherungen, Schlosser, Hersteller von Sicherheitstüren, Autobauer, Juweliere etc.
Aber zurück zu den Schleppern. da profitieren auch gewisse Rechtsanwälte davon. Und wenn man hört, wie manche immer wieder kommen, wie die 2 Brüder der in Österreich berühmten Arigona Zogaj, die durch Selbstmorddrohung bei Abschub Berühmtheit erlangte. Die 2 Brüder ließen sich seit dieser Affäre im Jahr 2007 schon 2 mal einschleppen. Letztes Jahr wurden sie kurz vor Weihnachten in Ungarn aufgefangen und das zweite Mal kurz vor der Oberösterreichwahl im heurigen September.
und da fragt man sich schon, wie die Geschleppten an das Geld kommen. Für einige die ich kenne ist das übrigens ein Grund nie wieder etwas an Caritas und Volkshilfe zu spenden. Weil die helfen eh nur denen, die das Asyl missbrauchen - so der einhellige Tenor dieser Leute. Und durch diesen Fall Zogaj fühlen sie sich sehr wohl in ihrer Meinung gestärkt.
WIr können in Österreich nicht alle aufnehmen, beim Besten Willen nicht. Auch wenn Österreich ein Einwanderungsland ist - und leider werden die besten so habe ich das Gefühl abgelehnt.
Wenn wir keine illegalen Einwanderer wollen, dann sollen wir den Schleppern das Handwerk legen und die Schlepperei unattraktiv machen. Eine Möglichkeit z.B. wäre wenn der Staat in den Herkunftsländern schon die Zuwanderer anwirbt z.B: durch Botschafter. Außerdem soll man die, die jetzt eh schon da sind und sie fähig sind im Alltag eingliedern. -
Diejenigen die nach der Menschenrechtskonventionen bedroht werden, die sollen natürlich in Europa aufgenommen werden. In den Ländern schön verteilt und dort möglichst nach gleichen Standards behandelt werden. Da muss sich die EU noch zusammenraufen.
Und der viel größere Punkt wäre aber, einen Global Marshallplan zu erstellen. Das heißt auf gut deutsch Hilfe durch Selbsthilfe. Das Europa wieder aufgebaut wurde ist auch ein Verdienst der Amerikaner durch den Marschallplan. Und so einen brauchen wir auch heute. Weshalb, das hat meines Erachtens Martin Bartenstein gut formuliert (oder wars sein Pressesprecher):
Wir müssen aber auch festhalten, dass es nicht nur um die wirtschaftliche Dimension gegangen ist: Mit dem durch den Marshall-Plan gesicherten Wiederaufbau Europas wurde auch ein wesentlicher Beitrag für Sicherheit und Stabilität des Kontinents gelegt.
Das dauert und ist sehr unpopulär. Vor allem nachdem ja doch immer wieder viel lieber für Viecherl gespendet werden.
Vor allem aber, das die momentan wichtigsten politischen Machtfakoren: Hans Dichand und Wolfgang Fellner dagegen sind.
Es wird Geld rausgeschmissen tönt es dort, dabei schmeisst man mit dem jetzigen System viel Geld raus -> stichwort Militär an der burgenland-ungarischen Grenze.
Schade, den so werden noch immer Menschen Geld durch Schlepperei verdienen.
Es ist nur ein kleiner Bruchteil zu dem Komplex Asyl, Zuwanderung und Integration. Aber nix tun und alles so bleiben lassen ist das schlimmste. Den das hilft nur die Populisten - die Probleme die da sind nicht nur ansprechen sondern auch übertreiben.
Ja, es kann sein das ich vollkommen falsch liege, aber soviel Zeit über das nachzudenken und bloggen hab ich nicht, wollte was anderes tun... aber mich beschäftigt das schon, weil mir das nicht egal ist.
UPDATE:
zu diesem Thema gibt es auch jede Menge Postings im Standard.
Darunter eines, das ich mehr als nur Menschenverachtend empfinde.
da hat ein gewisser Mawi89 folgendes gepostet: Wirtschaftsflüchtlinge bitten um Asyl!
Da lachen doch die Hühner. LKW entladen, Flüchtlinge wieder rein, Essen und Trinken für 3 Tage, Campingklo, 20 Kerzen, TIR Carnet ausstellen, verplomben und ab geht die Post.
daraufhin hab ich ein Antwortspost geschrieben in dem ich meinte, das es gemeldet gehört, was ich auch machte. Immerhin finde ich das auch zynisch.
und
schon flattert ein rhetorisch wunderbares Posting rein:
Gemeldet müssen nur schmutzige illegale Bastarde werden. Was bist du eigentlich für krimineller Schmarotz um solch eine Aussage zu tätigen. Raus aus Österreich Du Bastard
eines Typen namens Sozis unter 20%